Standortbestimmung

Herausforderungen klären,
bevor Lösungen entstehen

Wenn eine Situation unbefriedigend ist, aber niemand genau sagen kann, woran es liegt, ist die erste sinnvolle Investition keine Lösung, sondern Klarheit. Die Standortbestimmung schafft ein gemeinsames, belastbares Bild der Ausgangslage.

Worum es dabei geht

Unscharfe Problemlagen greifbar machen

Am Anfang steht oft ein Gefühl: Etwas läuft zäh, kostet zu viel Kraft oder bringt nicht das erwartete Ergebnis. Wir sammeln, was tatsächlich beobachtet wird, und trennen es von Deutungen, die sich bereits eingeschlichen haben.

Symptome und Ursachen unterscheiden

Vieles, was als Problem benannt wird, ist eine Wirkung. Wir prüfen, welche Beobachtungen zusammenhängen, wo sich Ursachen vermuten lassen und welche davon sich überhaupt beeinflussen lassen.

Ziele, Annahmen und Rahmenbedingungen klären

Welches Ergebnis wäre ein Erfolg? Welche Annahmen sind bisher ungeprüft? Welche Budgets, Fristen, Verpflichtungen und Kapazitäten begrenzen den Handlungsraum? Unausgesprochene Annahmen sind der häufigste Grund, warum Vorhaben später auseinanderlaufen.

Beteiligte und vorhandene Informationen einbeziehen

Meist existiert bereits mehr Wissen im Unternehmen, als zusammengeführt ist. Ich spreche mit den Beteiligten, sichte vorhandene Daten, Dokumente und Auswertungen und bringe zusammen, was verstreut liegt.

Chancen und Risiken einordnen

Nicht jede Herausforderung ist nur ein Problem. Häufig zeigt sich in der Analyse auch eine Möglichkeit, die vorher nicht im Blick war. Beides wird benannt und bewertet.

Festlegen, was zuerst geschehen sollte

Am Ende steht eine geordnete Liste: was zuerst angegangen werden sollte, was warten kann und was bewusst nicht verfolgt wird — jeweils mit Begründung.

Mögliches Ergebnis

  • ein verständliches Bild der Ausgangssituation
  • geprüfte Hypothesen zu Ursachen und Zusammenhängen
  • geklärte Ziele, Annahmen und Rahmenbedingungen
  • eine begründete Reihenfolge der nächsten Themen
  • konkrete nächste Schritte
  • Klarheit über benötigte Kompetenzen und Partner

Form des Ergebnisses

In der Regel eine dokumentierte Standortbestimmung, die auch ohne mich weiterverwendbar ist — als Grundlage für interne Entscheidungen, für ein Briefing an Dienstleister oder für den nächsten Schritt gemeinsam.

Was danach möglich ist

Die Standortbestimmung ist bewusst abgeschlossen. Sie verpflichtet zu nichts. Häufig folgt daraus eines von dreien:

Nächster Schritt

Was möchten Sie klären?

In einem ersten Gespräch betrachten wir die Ausgangssituation und klären, ob eine Standortbestimmung, ein Workshop oder ein begrenztes Entwicklungsprojekt der passende nächste Schritt ist.

Herausforderung besprechen

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